Praktikum in Ecuador

Seit gut einer Woche sind zwei Schülerinnen unserer Jahrgangsstufe 1, Valentina Kreklow und Elisabeth Wöhrle, im Rahmen unseres Schulprojekts „Begegnung und Solidarität“ zu Gast im Centro La Bota in Quito, Ecuador. Für zwei Wochen unterstützen sie dort das Team der Erzieherinnen bei ihren alltäglichen Aufgaben mit den Kindern.

Betreut werden sie von Mara Popp, die dort für ein Jahr als weltwärts-Freiwillige mitarbeitet. Die Kinder sind vom Besuch aus Deutschland total begeistert und auch das Tutorenteam freut sich sehr über die helfenden vier Hände im Projekt.

Vormittags haben die beiden die Möglichkeit, in der Deutschen Schule („Colegio Alemán“) Unterrichtsluft zu schnuppern, bevor es für die beiden gegen 11:00 Uhr nach La Bota geht, wo sie ab dem gemeinsamen Mittagessen mit den Kindern bis 17.00 Uhr im Einsatz sind.

Viel Erfolg bei den schriftlichen Abiturprüfungen!

Am Dienstag, 02. April 2019, beginnt die Reihe  der schriftlichen Abiturprüfungen am Wirtschaftsgymnasium der Kaufmännischen Schulen Müllheim (und auch an allen anderen Beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg). Der Zeitraum für die schriftlichen Prüfungen endet am 12. April. Später folgen noch Präsentationsprüfung und ggfs. ergänzende mündliche Prüfungen.

Heute beginnen wir mit dem Fach Wirtschaft.

Wir drücken Euch Prüflingen ganz fest die Daumen in den kommenden Tagen und wünschen Euch ganz viel Erfolg bei den schriftlichen Prüfungen – wir glauben an Euch!

Begegnung und Solidarität beim Info-Nachmittag in Bad Krozingen

Mit viel Freude haben wir Mitte Januar beim Info-Nachmittag der Kaufmännischen Schulen Müllheim zahlreichen interessierten SchülerInnen der 10. Klassen von unserem Schulprojekt “Begegnung und Solidarität” und dem Centro La Bota berichtet.
Im “Info-Einsatz” waren u.a. Erik, Praktikant im Centro La Bota im April 2018, und Mara, die ebenfalls am Schüler-Austausch teilgenommen hat.
Valentina wird diesen April ihr Praktikum im Centro La Bota machen & Lisa im April 2020. ️
Zudem konnten wir viele unserer “Fair Naschen”-Schokolade von GEPA (bio, lecker, fair, solidarisch, transparent) verkaufen & den Gewinn an unsere Freunde im Centro La Bota spenden.

 

Infotag für die neue Berufliche Schule Bad Krozingen übertrifft alle Erwartungen

Letzten Freitag fand der von uns lange im Voraus geplante Infotag für die neue Berufliche Schule Bad Krozingen statt. Die Werbetrommel wurde fleißig gerührt und trotzdem blieb es bis zum Veranstaltungsbeginn um 16:00 Uhr spannend, wie groß denn die Nachfrage nach dem neuen Standort und dem neuen Bildungsangebot sein würde. Als dann fünfzehn Minuten vor Veranstaltungsbeginn die 200 gestuhlten Plätze bereits komplett belegt waren, machte sich ein nicht zu übersehendes Grinsen bei allen Kolleginnen und Kollegen breit- hatten Sie doch im Vorfeld sehr viel Zeit und Energie in die Vorbereitung investiert.
Eine ausführliche Beschreibung des Infotags wurde bereits heute in der Badischen Zeitung abgedruckt und ist hier im Folgenden nachzulesen:

Moderne Ausstattung bietet größten Vorteil

Von Dorothee Philipp

Mo, 21. Januar 2019

Bad Krozingen

Berufliche Schule in Bad Krozingen, die zum Schuljahr 2019/20 den Betrieb aufnimmt, stellte ihr Angebot vor und stieß auf großes Interesse / Anmeldung ab 1. Februar.Matthias Buss erläutert die neue Touchscreen-Tafel.   | Foto: Dorothee Philipp

BAD KROZINGEN. “Wir freuen uns auf unsere neuen Nachbarn”, stellte Sabine Stein, Schulleiterin der Bad Krozinger Max-Planck-Realschule fest, als sie zum Informationstag zur Beruflichen Schule an die 300 Gäste in der vollen Aula begrüßte. Die neue Schule in der Trägerschaft des Landkreises, die im Schuljahr 2019/20 den Betrieb aufnehmen soll, sei laut Stein ein “enormer Zugewinn” für die hiesige Schullandschaft. Bereits am 1. Februar beginnt die einmonatige Anmeldefrist, die vorläufigen Bescheide werden am 22. März vergeben.

Welche Ausbildungsgänge in der neuen Schule angeboten werden, erläuterten Christine Seifert, Schulleiterin der Kaufmännischen Schulen in Müllheim, die die Leitung der neuen Schule in Bad Krozingen übernehmen wird, sowie einige ihrer Kolleginnen und Kollegen, die dann in Bad Krozingen unterrichten werden. Mit Desponia Soilemezidou und Julius Reichardt waren auch die beiden Schulsprecher des Wirtschaftsgymnasiums und weitere Mitglieder der Schülervertretung gekommen. 500 bis 600 Schüler wird die neue Berufsschule in Bad Krozingen aufnehmen. “Klein und fein” habe den Vorteil, dass sich alle kennen, die Wege kurz und die Klassen klein seien, sagte Seifert. Sie werde angesichts des Rohbaus immer wieder gefragt, ob die Schule auch fertig werde: Das sei ganz klar der Fall, der Zeitplan sei bisher eingehalten worden. Derzeit überprüfe man zusammen mit dem Landratsamt die bestehenden Busverbindungen, wobei einige angepasst und auch neue kreiert werden, sagte Seifert. Kollegium und Schüler der Kaufmännischen Schulen Müllheim, die die neuen Ausbildungsgänge an Bad Krozingen abgeben, hatten sich viel Mühe gemacht, an verschiedenen Ständen die Angebote, das Profil und die Besonderheiten der Schule vorzustellen. Dazu gehörte auch ein Förderprojekt mit einer Partnerschule in Ecuador. Große Aufmerksamkeit erhielt eine Tafel der neusten Generation mit Touchscreen, Speichermöglichkeiten und einer Vielzahl von Funktionen. “Die Beamer werden durch dieses Allround-Medium überflüssig”, erklärte Fachlehrer Matthias Buss.

Zwei Ausbildungswege bietet die neue Schule an für Schüler, die den mittleren Bildungsabschluss geschafft haben: Das Berufskolleg I, in dem die Qualifikationen für kaufmännische Berufe sowie für Berufe im Bereich Gesundheit und Pflege mit einem hohen Anteil an praktischen und berufsbezogenen Fächern erworben werden, und das Berufliche Gymnasium, das mit seinem hohen Anteil allgemeinbildender Fächer zur allgemeinen Hochschulreife führt. Dabei gibt es mit dem Wirtschaftsgymnasium und dem Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium zwei Ausbildungsgänge, die bereits Profilfächer in den entsprechenden Bereichen anbieten. Die Organisation der beiden Bildungsgänge unterscheidet sich: Während im Berufskolleg der Klassenverband vorherrscht, gibt es im Gymnasium durch die verschiedenen Fächerkombinationen und Wahlmöglichkeiten ein Kurssystem, in dem man im Laufe des Schultags in unterschiedlichen Gruppen zusammen arbeitet. Eine wichtige Erfahrung für die Schüler sei die Selbstorganisation beim Erwerb von Wissen, berichteten die Schülervertreter. “Wenn man die allgemeine Hochschulreife will, muss man etwas tun”, meinte Schülersprecher Julius. Da reiche es nicht, wenn man einen Tag vor der Klausur zu lernen anfängt.

Walter Stengel-Rupp, Abteilungsleiter und Profilfachlehrer erläuterte die Aufnahmebedingungen und Probezeitregelungen. Für das Berufskolleg I sei ein mittlerer Abschluss erforderlich, Notenschnitte würden erst dann berücksichtigt, wenn es mehr Bewerbungen als Plätze gebe. Für das berufliche Gymnasium ist ein Notenschnitt von 3,0 in den Kernfächern erforderlich, wobei kein Fach schlechter als mit vier bewertet sein darf. Anders als im Berufskolleg, das eine Probezeit bis zum ersten Halbjahreszeugnis vorsieht, gibt es im Gymnasium keine Probezeit, aber das Angebot einer fortlaufenden Beratung.

Die Werbung für ein Fortsetzen des Bildungswegs an der neuen beruflichen Schule in Bad Krozingen stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das größte Plus ist das nagelneue Schulgebäude mit einer top-modernen Ausstattung. Auch interessieren sich in der Kurstadt viele interessante Unternehmen aus der Gesundheitsbranche und nicht zuletzt das direkt benachbarte Herzzentrum für eine Partnerschaft mit der neuen Schule. Alle Klassen lernen im Tablet-Unterricht, und es gibt eine Fülle von außerunterrichtlichen Aktivitäten bis hin zu Schüleraustausch und Klassenreisen ins Ausland, wie auf einer attraktiven Bilderstrecke zu sehen war.

Fotovortrag von Erik Marquardt zur Situation auf dem Mittelmeer und anderen Fluchtrouten

Was die Geflüchteten, die unsere Schule besuchen, auf Ihrem Weg zu uns wohl alles erlebt haben mögen? Diese Frage haben sich viele unserer Schülerinnen und Schüler schon des Öfteren gestellt. Nur die wenigsten Menschen waren jedoch tatsächlich vor Ort auf den Fluchtrouten.

Der Fotograf Erik Marquardt hat die Fluchtroute über den Balkan bereist. Er hat Hot Spots in Griechenland und auf der Balkanroute besucht, Anfang 2017 war er in Afghanistan und im letzten Sommer zur Seenotrettung mit der Sea-Eye auf dem Mittelmeer. In seinem Fotovortrag  teilte er seine Eindrücke und Erlebnisse mit rund 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2.

Wie sieht es in Afghanistan aus? Was bewegt die Menschen dort zur Flucht und wie ist die Lage auf dem Mittelmeer? Was widerfährt den Flüchtenden unterwegs und welche Rolle spielt unsere Politik?

Das Publikum lauschte sehr aufmerksam den eindrücklichen Worten und Schilderungen von Erik Marquardt.

Beeindruckend schilderte er die  Flüchtlingslager in der Hauptstadt von Afghanistan, Kabul, in denen die Menschen, die innerhalb ihres eigenen Landes auf der Flucht sind, nur unzureichend mit Nahrungsmitteln versorgt werden und viele wegen der erbärmlichen Zustände – Hygiene, fehlenden Medikamente, kaputte Zelte usw. – den Winter nicht überstehen. Außerdem war den Schülern nicht bekannt, dass in Afghanistan 9 Millionen Menschen von der Versorgung der UNO abhängen. Was die Frage aufkommen lässt, wieso man abgelehnte Asylbewerber wieder nach Afghanistan abschiebt, ein Land , dessen Sicherheitslage vom Auswärtigen Amt als gefährlich eingestuft wird.

Besonders eindrücklich waren auch die Fotos der völlig überladenen Schlauchboote bei der Abfahrt von der türkischen Küste zu den griechischen Inseln, von denen viele nie ihr Ziel erreichten und viele Menschen im Mittelmeer den Tod fanden. Was natürlich genauso geschieht auf den gefährlichen Wegen z.B. von Libyen Richtung Italien, wo es den Hilfsorganisationen verboten ist, in Seenot befindliche Menschen zu retten.

Man hatte zum Schluss des gut einstündigen Vortrags noch genügend Raum, um Fragen zu stellen, was auch rege genutzt wurde.

Ein großer Dank für die Organisation der Veranstaltung gilt an dieser Stelle unserer engagierten Kollegin Frau Esther Mergard-Chaer. Der Vortrag wurde von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) sowie dem Förderkreis unserer Schule gefördert.

 

Waffelverkauf für die WG 12/1- Studienfahrt

Nächstes Jahr steht auch für unseren Jahrgang etwas an, worauf sich sicherlich schon viele Schüler und Schülerinnen freuen: Die Studienfahrt!

Innerhalb unserer Klasse waren wir uns da ziemlich schnell einig, wohin die Reise gehen soll.

Split, eine kulturell und historische sehr ansprechende Stadt an der kroatischen Küste.

So einfach das Reiseziel feststand, umso schwerer wurde das Thema der Finanzierung.

Nach der ursprünglichen Idee des weihnachtlichen Tüteneinpackens bei gewissen Filialen, stellte sich nach ein paar E-Mails und Telefonanrufen heraus, dass wir zu spät dran waren.

Was nun?

Vielleicht einen billigeren Reiseort suchen, Ansprüche zurückstellen?

Nun ja, wir wären nicht die 12/1 der kaufmännischen Schulen Müllheims,

wenn wir auch für solche Kleinigkeiten keine Lösung fänden.

So stand nach kurzer Zeit fest, wir würden mit einem Waffel und Crêpes-Stand zur weihnachtlichen Stimmung am Müllheimer Weihnachtsmarkt beitragen.

Die Planung für den gesamten Weihnachtsstand wurde dabei großteils von unserer Klasse getragen, auch wenn unsere Klassenlehrerin Frau Neidhardt uns tatkräftig zur Seite stand.

Bei der Kommunikation untereinander stellte sich ein weiteres Mal die schöne Klassengemeinschaft und deren Zusammenhalt heraus.

Selbst das Wissen aus BWL half uns letztendlich, gegen jede Erwartung, bei der Erstellung einer Vorkalkulation und Selbstkostenermittlung.

Am Ende sorgten all diese Faktoren für eine unvergessliche, schöne Weihnachtsaktion bei der wir auch sehr zufrieden mit einer gefüllten Klassenkasse den Weihnachtsmarkt verließen.

Solidarität für vier Pfoten

Lehrerfußball-Team eine Runde weiter!

Auch in diesem Jahr schaffte es unser kleines aber feines Lehrer-Fußball-Team, sich in der ersten Runde der Lehrer-Fußballrunde zu behaupten und darf somit weiter um den Einzug ins Finale im schönen Saig mitspielen.

In einem spannenden Stadt-Derby gegen das Team des Markgräfler-Gymnasiums setzte sich das Team der Kaufmännischen Schulen Müllheim nach Verlängerung mit 5:4 durch. Das Quäntchen Glück war definitiv zum Schluss auf unserer Seite und so freut sich das Team auf die nächste Runde.

Saig wir kommen (ein Stückchen näher)!

Die Welt erleben und mitgestalten

Auch in diesem Jahr organisierten wir eine Informationsveranstaltung für alle interessierten Jugendliche, die sich für einen Freiwilligendienst im Ausland nach dem Abitur interessieren.
Herzlichen Dank an die tollen Referentinnen Samanta Fuentes und Vera Tolksdorf sowie an Rodrigo da Silva, die sehr lebendig über die Einsatzstellen ihrer Organisationen “weltweit” informierten!
Die Badische Zeitung berichtete über diese Veranstaltung, hier geht’s zum Artikel.

Info- Veranstaltung: Freiwilligendienst im Ausland

Info-Veranstaltung für alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2

Termin: Freitag, 09. November 2018, 14.00 – 15.30 Uhr

Veranstaltungsort: Kaufmännischen Schulen Müllheim (Raum 311)

Aufbrechen, ein neues Land und eine andere Kultur kennenlernen, anderen Menschen helfen, Erfahrungen sammeln, Beziehungen knüpfen. Nach dem Abitur steht Euch die Welt offen.

Wir haben Vertreterinnen von Entsendeorganisationen und ehemalige Freiwillige eingeladen, über ihre Erfahrungen während ihrer Auslandstätigkeit zu berichten und das Angebot ihrer Entsendeorganisationen vorzustellen. Fest zugesagt haben:

  • Rodrigo da Silva von der Fachstelle Internationale Freiwilligendienste der Katholischen Erzdiözese Freiburg. Er informiert über die Freiwilligenprogramme „weltwärts” und „Internationaler Jugendfreiwilligendienst” und stellt Einsatzstellen der Fachstelle in Südafrika, Israel, (Nord-)Irland und Peru vor.
  • Samanta Fuentes, ehemalige weltwärts-Freiwillige und heute aktives Mitglied im Verein “BeSo – Begegnung und Solidarität”. Sie stellt ihren Verein und dessen Einsatzstellen in Ecuador vor und berichtet über ihre Erfahrungen im Kinderhort „Centro La Bota“ in Quito.
  • Vera Tolksdorf, die ihren Freiwilligendienst bei der Entsendeorganisation EIRENE leistete. Sie wird von ihrem Freiwilligendienst in der Fondation Orient-Occident in Rabat, Marokko, erzählen und über EIRENEs andere Einsatzstellen, u.a. in den USA, Rumänien, Bolivien und Uganda informieren.

Wir laden herzlich ein und freuen uns auf ein interessantes Treffen,
Rolf Kannen (Georg-Kerschensteiner-Schule) und Jörg Beckert (Kaufmännische Schulen Müllheim)